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Neue Umgebung für die Videoproduktion

Leider hat es Apple damit nun bei mir selbst quasi erwischt: Nach Jahren treuer Nutzung der Hard-, und Software als meine Hauptproduktivlösung für alle Projekte im Multimediadesign gibt es nun die erste Veränderung.

Der Grund? Nun das ist ziemlich einfach: Preis-Leistung... Meine Videoprojekte werden kontinuierlich größer, umfangreicher und damit auch hardwarehungriger... Es rechnet sich aber in meinen Augen ganz einfach für kleine Unternehmen wie ich eins habe nicht immer, schon in der ersten Wachstumsphase so viel Kohle in neue Apple-Hardware zu investieren, gleichzeitig aber zu wissen, das man (mit Ausnahme des neuen MacBook Pro 16'') gleich zwei gravierende Hardwarefehler mit bekommt... Thema "Tastatur" und "Wärmeproblematik bei maximaler Rechenleistung". Denn wenn ich ein Gerät kaufe, damit es mir die Arbeitsabläufe beschleunigt und dieses aber durch eigene Hitzeprobleme wieder langsamer wird... Naja das ist für mich einfach am Ziel vorbei!
Damit musste eine Alternative her, die preislich akzeptabel ist, aber trotzdem einen Apple-ähnlichen Workflow ermöglicht. Viele werden nun sagen, dass es so was nicht gibt... Das stimmt aber so nicht mehr wirklich:
Leise, still und heimlich hat sich ein weiterer Player im Bereich der Videoproduktionssoftware aufgestellt den man einfach ernst nehmen sollte: Blackmagic Design ist ein relativ junger Hersteller für Profi Kamera- & Studioausrüstung. Und was dort als kleine Software für Farbnachbearbeitung begann, ist mittlerweile eine echte Alternative zu Final Cut Pro X geworden. Die Software nennt sich Davinci Resolve und ist mittlerweile in Version 16.1 am Markt verfügbar. Es ist durchaus eine Anlehnung an bestimmte Funktionen von Final Cut Pro X zu erkennen, gleichzeitig werden viele Dinge aber grundsätzlich anders gelöst - anders aber trotzdem sehr intuitiv!
Man macht vieles richtig im Hause Blackmagic Design:
Die Software wird für alle gängigen Plattformen angeboten: OSX, Windows und auch Linux ist dabei. Das macht einen Umstieg erst mal leichter und selbst der Weg zurück zur anderen Hardwareplattform bleibt offen.
UND: Die Software gibt es auch als kostenlose Testversion mit einem Großteil der Basisfunktionen. Klar wird man früher oder später dazu „genötigt“ die Vollversion zu erwerben da primäre Dinge wir Hardwareencoding und intelligente Berechnungen erst dann freigeschaltet sind. Aber selbst dieser Schritt wird bei einem Preis um die 350,- nicht zu schwer gemacht. Und mit etwas Glück ergattert man eine günstigere Version, welche ursprünglich mit einer Kamera von Blackmagic verteilt wurde, aber vom Besitzer nicht benötigt wird…
Ich nutze die Software auf einem aktuellen PC mit guter AMD-CPU und AMD Grafikkarte. Als erstes Fazit nach knapp 4 Wochen Nutzung kann ich sagen, das mein Workflow nicht geändert werden musste, nur die Zeit, bis ein Projekt als fertige Datei vorliegt, hat sich um den Faktor 4 verkürzt. Das heisst, das ich beim Erstellen der fertigen Videoprodukte im Schnitt 75 % Zeit einspare!!!
Klar hätte ich diese Einsparung auch mit einem aktuellen Mac von Apple erzielen können aber der zu erwartende Invest wäre sicher im dreifachen Bereich dessen gewesen, was ich für die aktuelle Hardware ausgegeben habe!

Versteht mich nicht falsch: Apple ist bei mir definitiv nicht raus. Aber aktuell nutze ich einen Mix aus Mac und PC, welcher mir eine viel höhere Produktivität ermöglicht. Grafiklastige Dinge wie In- & Outros oder kleine Clips macht weiterhin Final Cut aber die großen Brocken bekommt Davinci Resolve auf der Windows-Maschine.
Die Bereiche Grafik, Web uns Audio musste ich nicht anfassen, da sich dort einfach nicht solch ein Flaschenhals ergeben hat wie bei der Videoproduktion. Damit ist auch erklärt, warum sich einige Kundenprojekte in den letzten Wochen verzögert haben. Die Analyse der Problematik war recht schnell erledigt, aber die Erarbeitung der Lösung hat mit Anschaffung und Konfiguration der Hardware schon ein paar Tage in Anspruch genommen. Und auch die Einarbeitung in die neue Software ist trotz der vielen Parallelen mit ein wenig Zeit verbunden. Aber da sich die Rechenzeit nun stark minimiert hat, ist die Aufarbeitung der Rückstände in vollem Gange!
Und das Wichtigste: Weitere interessante Projekte warten schon!

Damit die Sache komplett wird, gibt es hier noch eine kleine Shoppingliste mit der Hard- und Software die ich für den Umbau genutzt habe. 
Wie immer der Hinweis: Als Amazon-Partner erhalte ich eine Provision für qualifizierte Verkäufe! 

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